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Gut besuchter vorweihnachtlicher Seniorennachmittag in Roßbach

besinnliches Beisammensein in Roßbach

Über 120 Seniorinnen und Senioren nahmen in Roßbach am 2. Adventssonntag am vorweihnachtlichen Seniorennachmittag teil. Die Möhnen „Ömme dobei“ verwöhnten die Anwesenden mit Kaffee und Kuchen. Dass die Karnevalsgesellschaft (KG) Roßbach auch „besinnliche“ Seiten hat, bewies deren Präsident Christoph Goertz, der durch das Programm führte.
Ortsbürgermeister Thomas Boden, das Kinderprinzenpaar Natalie Stein und Jona Charwart, Pfarrer Oberdörster und Pfarrer Burg trugen weihnachtliche Gedanken und Gedichte vor. Weihnachtslieder mit musikalischer Untermalung von Erwin Röhrig luden zum Mitsingen ein. Als älteste Anwesende wurden Anna Over und Stefan Simons mit einem kleinen Präsent geehrt.

Spatenstich für Erweiterung der Kindertagesstätte in Roßbach

Damit es auch in Zukunft ausreichende Kita-Plätze in Roßbach gibt, wird die bestehende Kindertagesstätte „Im Zwergenreich“ erweitert. Die vorhandene drei Gruppen Einrichtung wird auf vier Gruppen erweitert, die drei Anbauten erforderlich machen. Zusätzlich erfolgen räumliche Änderungen und Umbauten im Bestandsgebäude.
Ortsbürgermeister Thomas Boden konnte Landrat Achim Hallerbach, Bürgermeister Hans-Werner Breithausen, die Kindergartenleiterin Tina Kurtscheidt und andere zum symbolischen Spatenstich begrüßen. Sie wurden hierbei von Kindern der Kindertagesstätte „unterstützt“.
Bis es zum Spatenstich kommen konnte, durchliefen die Planungen
einen mehrjährigen Abwägungsprozess im Gemeinderat.

Jürgen Klein stellt die Planung im Sommer 22 vor.
v.l.: Jürgen Klein, Landrat Achim Hallerbach, Tina Kurtscheid, Kirsten Heumann, Ortsbürgermeister Thomas Boden

Hier wurden Alternativen und Kostenreduzierungen diskutiert, ein Neubau erwogen und wieder verworfen. Man tat sich mit diesem Projekt nicht leicht, da es sich mit geplanten 1,6 Mio.€ Baukosten um die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde Roßbach handelt. An Zuschüssen kann die Gemeinde mit 0,340 Mio. € vom Land und 0,105 Mio.€ vom Kreis rechnen. Bei allen Beratungen wurde immer wieder deutlich: An der Notwendigkeit der Investition bestand kein Zweifel.
„Mit dem Eigenanteil der Gemeinde, der über Kredite finanziert werden muss, sind wir an die Grenzen unserer finanziellen Leistungsfähigkeit gegangen. Weitere größere Investitionen sind damit auf Jahre blockiert“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden. Der Gemeinderat war aber der Meinung, dass es hierzu keine Alternative gibt. Die Gemeinde investiere mit dieser Baumaßnahme in die Zukunft. „Denn mit ausreichend attraktiven Kita-Plätzen bleibt unsere Gemeinde für Familien interessant“, so der Ortsbürgermeister. „Ihr seid die Zukunft und die wichtigsten Mitbürger!“ Er sprach damit die anwesenden Kinder direkt an.
Sorgen bereitet der Gemeinde die doch sehr schwierigen
bauwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Gerade in der Baubranche war und ist mit erheblichen Kostensteigerungen zu rechnen. Daher hat das Architekturbüro JKL mit der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach bereits 22 von 23 Gewerke ausgeschrieben und die Aufträge vergeben. So will man so schnell als möglich Sicherheit über die voraussichtlichen Kosten haben. Es zeichnet sich ab, dass diese ca. 30 % über den geplanten Kosten liegen.

„Hoffen wir, dass der Verlauf der Baumaßnahme ohne größere
Komplikationen vonstattengeht. Ich persönlich bin zuversichtlich, da wir mit dem Architekturbüro JKL ein gutes Büro an unserer Seite haben“, so der Ortsbürgermeister.
Nun sollen die Bauarbeiten auch so schnell als möglich beendet sein,
damit die Kinder in ihr neues Zwergenreich einziehen können.
Abschließend bedankte sich der Ortsbürgermeister bei allen, die die
Gemeinde bei den Vorbereitungen zur Realisierung des Bauvorhabens unterstützt haben.

große und kleine Unterstützung beim Spatenstich

Unterstützt von Kindern der Kita „Im Zwergenreich“ trafen sich zum
symbolischen Spatenstich: v.r.n.l.: Landrat Achim Hallerbach,
Bürgermeister Hans-Werner Breithausen, Tiefbauunternehmer Jürgen Hardt, Ortsbürgermeister Thomas Boden, Frau … Born und Herr Stein von der Bauabteilung der Verbandsgemeinde, Frau Maurer von der Trägergesellschaft Kita GmbH, Sven Linnig, Tiefbauunternehmen Hardt, Kita Leiterin Tina Kurtscheidt und Architekt Jürgen Klein vom Architekturbüro JKL, Neuwied.

Bürgerworkshop und Ortsbegehung zum Hochwasserschutzkonzept

Ausarbeitung eines Hochwasserschutzkonzept in
Roßbach/Wied in vollem Gange

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nimmt sich die
Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach der Starkregen-
und Hochwasserproblematik an. In Zusammenarbeit mit den
Fachbehörden und Maßnahmenträgern sowie im Rahmen einer
intensiven Bürgerbeteiligung soll ein wirksames Starkregen –
und Hochwasserschutzkonzept auch für die Gemeinde
Roßbach erarbeitet werden. Ziel ist es, die Hochwasser- und
Überflutungsvorsorge zu verbessern und dadurch mögliche
Schäden zu vermindern. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Aufstellung dieses Konzeptes mit 90 Prozent. Die restlichen 10 % trägt die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach.  „Roßbach war schon häufiger durch die Überflutung der Wied aber auch schon einmal in den Jahren 1967/1968 durch die Überflutung von Membach und Maßbach von extremen Hochwasserereignissen betroffen. Dies ist also auch für Roßbach ein extrem aktuelles und wichtiges Thema“, so der Ortsbürgermeister.

Ein zentraler Baustein der Konzeption ist die aktive inhaltliche
Beteiligung der Bevölkerung. Nach dem gut besuchten
Bürgerworkshop in der Wiedhalle am 11. Oktober fand am 30. November eine Ortsbegehung
mit dem Ingenieurbüro Björnsen, Beratende Ingenieure GmbH,
Koblenz, statt. Hieran nahmen ebenfalls wieder zahlreiche
Bürger an den verschiedenen Stationen teil. Das Ingenieurbüro
bekam so auch einen Eindruck welchen Stellenwert der
Hochwasserschutz in Roßbach hat. „Besonders hat mich
gefreut, dass auch Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr an der
Begehung teilgenommen haben“, so Ortsbürgermeister Thomas
Boden.

Ortsbürgermeister und interessierte Bürger*innen bei der Ortsbegehung

Winteraktion am Zwergengarten und Bouleplatz

Am vergangenen Wochenende (12.11. und 13.11.2022) fand die „Winteraktion“ am Bouleplatz & Zwergengarten statt. Viele kleine und große helfende Hände waren dabei und haben die zahlreichen Beete und Grünflächen auf Vordermann gebracht und für den Winter vorbereitet. Auch die Sitzgelegenheiten und die Boule-Bahn wurden hergerichtet. Bei jeder Menge Spaß ging die Arbeit leicht von der Hand.

   

Die Gemeinde Roßbach dankt den fleißigen Helferinnen und Helfern.

Haben Sie auch Interesse, sich im Zwergengarten zu engagieren? Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden und informieren über die nächsten geplanten Aktionen.

Gemeinderat bedankt sich bei Hans-Werner Neitzert für über 41 Jahre Revierdienst

Die Verabschiedung von Revierförster Hans-Werner Neitzert und zahlreiche Auftragsvergaben für den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates Roßbach/Wied.
In Anwesenheit des Leiters des Forstamtes Dierdorf, Uwe Hoffmann, und des neuen  Revierförsters, Gregor Nassen, verabschiedeten sich die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung von Revierförster Hans-Werner Neitzert.
Hans-Werner Neitzert geht zum Ende des Jahres nach über 50 Dienstjahren in den Ruhestand. „Von diesen 50 Jahren warst Du rekordverdächtige 41 Jahre der für die Gemeinde zuständiger Revierförster. Hierbei hast Du vier Ortsbürgermeister und
unzählige Ratsmitglieder sachkundig beraten und begleitet. Die Gemeindevertreter haben Dich über all die lange Zeit als kompetenten Ansprechpartner kennengelernt.
Alle die Dich kennen, schätzen auch deine verbindliche und menschliche Art “ so Ortsbürgermeister Thomas Boden.
Die Herausforderung der Roßbacher Waldbewirtschaftung lag in der Umsetzung der Forstwirtschaftspläne. In einem Wald mit vielen Steillagen, Premiumwanderwegen und schwierigem Holzbestand ist es nicht einfach den Naturschutz, Bodenschutz und Klimaschutz mit erträglichen wirtschaftlichen Zielen in Einklang zu bringen.
Über all die Jahre wurden die zu betreuenden Flächen immer größer. Zu Dienstbeginn umfasste der damalige „Forstzweckverband Waldbreitbach“ sieben Gemeinden. Ab Mai 2009 kamen noch die Gemeinden Neustadt, Windhagen,
Asbach und Buchholz hinzu, so dass sich der Forstzweckverband Waldbreitbach-Neustadt auf aktuell elf Gemeinden erhöht hat und sich über eine Fläche von circa 15 Quadratkilometer erstreckt. Das Revier von Hans-Werner Neitzert hat eine großflächige Ausdehnung von Datzeroth bis an die Landesgrenze zu Nordrhein-
Westfalen, von den Rheinhöhen bis jenseits der Autobahn A 3.
„Diese riesigen Flächen bei all den schwierigen Rahmenbedingungen wie Klimawandel, Borkenkäferbefall oder saurer Regen zu bewirtschaften nötigt unseren tiefen Respekt ab“, so Ortsbürgermeister Boden abschließend. Ratsmitglieder und
Zuhörer dankten Hans-Werner Neitzert für seinen gemeindlichen Einsatz mit langanhaltendem Applaus. Gleichzeitig stellte Forstamtsleiter Uwe Hoffmann auch gleich den neuen Revierförster Gregor Nassen vor. Der gebürtige Waldbreitbacher tritt die Nachfolge von Hans Werner Neitzert. In einer kurzen Präsentation stellte er drei Schwerpunktthemen seiner künftigen Arbeit vor. Dies fand die Zustimmung des Gemeinderates.

Danke für 41 Jahre Revierdienst

Im Beisein von Forstamsleiter Uwe Hoffmann (links) und dem neuen Revierförster Gregor Nassen (3. v.l.) dankte Ortsbürgermeister Thomas Boden (rechts) Revierförster Hans Werner Neitzert (2. v.l.), der in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, für seine 41jährige Arbeit für die Gemeinde Roßbach.

Gemeinderat Roßbach beschließt abgespecktes Investitionsprogramm

Das gemeindliche Investitionsprogramm, Energieeinsparpotentiale und andere Punkte waren Gegenstand der letzten Sitzung des Gemeinderates Roßbach.

„Der hohe Schuldenstand und die erheblichen Investitionskosten in den Kindergarten lassen keine weiteren größeren Investitionen zu. Daher müssen diese auf das absolut Notwendigste beschränkt werden“. Mit diesen Worten steckte Ortsbürgermeister Thomas Boden die Rahmenbedingungen für das Investitionsprogramm der Gemeinde fest. „Wir müssen unser Augenmerk in erster Linie auf die Abwicklung der bereits begonnen Maßnahmen legen“, so
Boden. Die Gemeinde will daher mit oberster Priorität die Baumaßnahme „Kolpinghaus Reifert“ noch in diesem Jahr abschließen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet der Um- und Erweiterungsbau des Kindergartens mit einem Gesamtvolumen von über 1,6 Mio.€. Mit der Erschließung des Baugebietes
„Scheuerchens Kopf“ erwartet die Gemeinde durch Grundstücksverkäufe mittelfristig auch Einnahmen. Auch stehen unaufschiebbare Straßenausbaumaßnahmen, wie in Roßbach-Lache oder auch die Straße „Im Sonnenhang“, auf der Liste der Investitionen. Des Weiteren beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Fortschreibung und Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rengsdorf- Waldbreitbach. Hier wurden einige Änderungen und Klarstellungen, die Gemeinde betreffend, eingebracht. Ortsbürgermeister Boden berichtete auch über die Ergebnisse der Sitzung des neuen Ausschusses „Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit“. So wurde unter anderem beschlossen, die Straßenbeleuchtung am Wieddamm nachts abzuschalten ebenso die Kirchenbeleuchtung. Man will auch veraltete Glüh- und Röhrenleuchten in gemeindlichen Gebäuden untersuchen und diese – soweit machbar und wirtschaftlich- durch Energiesparlampen ersetzen. Auf die Weihnachtsbeleuchtung soll nicht verzichtet werden. Allerdings will man weniger Weihnachtsbäume aufstellen und die Beleuchtungszeit reduzieren. Ein weiterer Berichtspunkt war der Bürgerworkshop „Starkregen und Hochwasserschutz“. Die Gemeinderatsmitglieder zeigten sich zufrieden mit der guten Beteiligung aus der Bürgerschaft. Nun wird durch das Ingenieurbüro
weiter an dem Konzept gearbeitet. Die Roßbacher Bürger werden am Mittwoch, 30. November 2022 wieder zur Mitwirkung eingeladen. Dann findet eine Ortsbegehung mit den Ingenieuren statt. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der „Wiedhalle“. Die Gemeinde wird hierzu noch einmal öffentlich einladen.

Lichtblick bei der Sanierung der Landesstraßen rund um Roßbach/Wied

Die Sanierung der

Landesstraße L 255 von Roßbach bis nach Neustadt-Kodden hat das Land in das „Bauprogramm Landesstraßen 2023/2024“ aufgenommen. So sieht der Plan Baukosten von 1,5 Mio.€ in 2024 und im Jahr 2025 noch einmal Kosten von knapp 0,6 Mio.€ vor. Auch für eine weitere Sanierung der Landesstraße L 256 von Linz/Rhein bis nach Krumscheid/Hähnen stehen in 2024 0,9 Mio.€ und 2025 0,8 Mio.€ im Programm. Die Maßnahmen werden laut Plan im Jahre 2024 begonnen und ziehen sich wohl auch noch in das Jahr 2025. „Das ist ein kleiner Lichtblick. Wir hätten zwar einen schnelleren und umfassenderen Ausbau gewünscht, sehen aber mit den geplanten Maßnahmen, wieder zwei Schritte in die richtige Richtung“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden. Er nutzt jede Gelegenheit die verantwortlichen Landespolitiker auf den desolaten Zustand der Landesstraßen rund um Roßbach hinzuweisen. So auch jüngst bei einem Termin mit der zuständigen Ministerin für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz, Frau Daniela Schmitt und der Landtagsabgeordnete Ellen Demuth. MdL Ellen Demuth und Thomas Boden wollen die Ministerin nach Roßbach einladen, damit sie sich vom schlechten Zustand der Landesstraßen vor Ort ein Bild machen kann.

MdL Ellen Demuth, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz ,Daniela Schmitt und Thomas Boden, Ortsbürgermeister Roßbach/Wied

L 256 im Ortsteil Reifert wird saniert

Die Roßbacher Bürger und Verkehrsteilnehmer beklagen schon seit Jahrzehnten den schlechten Zustand der Landesstraßen L 255 entlang der Wied Richtung Waldbreitbach und Richtung Neustadt (Wied) und der L 256 Richtung Linz/Rhein. Daher freut sich die Gemeinde, dass der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz
(LBM) ein besonders schlechter Teilabschnitt der L 256, nämlich innerhalb des Ortsteils Reifert, in Kürze mit einer neuen Deckschicht versehen will. Die Bauarbeiten beginnen bereits in der 41. Woche, voraussichtlich am 11. Oktober 2022 und dauern nicht einmal eine Woche. Dies führt jedoch während dieser kurzen
Bauzeit zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Straßensperren über die der LBM noch informieren wird. „Das wird für Autofahrer und vor allem für die Anlieger nicht einfach. Ich bitte daher auch aus Sicht der Gemeinde für Verständnis. Allerdings ist es wichtig, dass wieder ein Stück dieses desolaten Straßenabschnitts der L 256 saniert wird. An dieser Stelle gilt mein Dank dem LBM und der Straßenmeisterei Linz/Rhein. Die Verantwortlichen versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles, um sukzessive die Situation der Landesstraßen rund um Roßbach etwas zu verbessern. Allerdings
muss der Komplettausbau der L 255 und L 256 in unserer Region auf der Tagesordnung des Landes Rheinland-Pfalz bleiben“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden.