Category Archives: Allgemein

Was machen eigentlich….?

…öffentliche Zuschüsse auch für den privaten Bereich

Es ist bekannt, dass die Gemeinde für seine Investitionsvorhaben jeweils öffentliche Zuschüsse von Landkreis, Land und im Einzelfall des Bundes in maximaler Höhe beantragt. Die Höhe der Zuschüsse ist unterschiedlich. In den vergangenen Jahren betrugen sie bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Kosten; für die Baumaßnahme des kostenintensiven Kindergartens sind die Zuschüsse von Land und Landkreis leider viel zu niedrig. Hier sind noch Gespräche über eine evtl. Erhöhung zu führen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang aber noch einmal darauf hinweisen, dass auch PRIVATPERSONEN öffentliche Zuschüsse für Investitionen an ihren Gebäuden erhalten können. Dies gilt nicht nur für die lange, öffentlich diskutierte Heizungsumstellung. Sondern auch beispielsweise für Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm.

Es richtet sich an Bauherrn, die ein ortsbildprägendes Gebäude mit Baujahr um 1960 oder älter sanieren, umbauen und neugestalten möchten. Eine grundsätzliche Fördervoraussetzung ist, dass das Gebäude in einer Gemeinde steht, die auch über ein anerkanntes Dorferneuerungskonzept verfügt. Diese Voraussetzung erfüllt die Gemeinde Roßbach.

Nähere Auskünfte gibt die Kreisverwaltung Neuwied, Margit Rödder-Rasbach, Tel.: (0 26 31) 8 03-235. Weitere Informationen gibt es außerdem auf der Homepage der Kreisverwaltung www.kreis-neuwied.de im Bereich „Bürgerservice – Dienstleistungen“ unter der Rubrik „Dorferneuerung“.

Thomas Boden
Ortsbürgermeister

Was macht eigentlich…?

die Erschließung des Baugebietes und der Verkauf von Grundstücken „Auf‘ m Scheuerchenskopf“?

Der Gemeinderat Roßbach beschloss schon im Jahre 2018 einen Bebauungsplan „Auf’ m Scheuerchenskopf“ (im Anschluss an die Kolpingstraße, Reifert) aufzustellen. Dieses Bebauungsplanverfahren wurde im Jahre 2021 abgeschlossen. Die in dem dortigen Planungsgebiet liegenden Grundstücke sollen an Bauwillige veräußert werden.

Die Gemeinde begann dann mit der Erschließung der Baugrundstücke. Erschließung, d.h. die Herstellung der Straße, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung,Straßenbeleuchtung usw. in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach. Diese istbeispielsweise für die Herstellung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zuständig. Diese Erschließungsmaßnahme ist nun bald abgeschlossen. Die Gemeinde hat bereits für Roßbacher Bürger Grundstücke ab 664 qm zum Preis von 115,–€/qm zum Kauf angeboten.Insgesamt handelt es sich dabei um 7 gemeindeeigene Baugrundstücke. Hiermit verbunden ist eine Bauverpflichtung innerhalb von 3 Jahren nach Fertigstellung der Erschließung.Die Bewerbungsfrist endete am 11.12.2023. Vier Roßbacher Bürger haben ihr Interesse bekundet. Der Gemeinderat wird am 19.02.2024 über das weitere Vorgehen und das Angebotweiterer Grundstücke, auch an sonstige interessierte Bürger,beraten.

Die Verkaufserlöse sollen der Deckung derErschließungskosten und einer geringfügigen Reduzierung der Schuldenlast dienen.  

Foto: Thomas Boden
Foto: Thomas Boden

Fast fertiggestellt sind die Erschließungsarbeiten im Baugebiet„Auf‘ m Scheuerchenskopf“. Ein Baugebiet mit herrlichem Ausblick.

 

Was macht eigentlich…?

…die Sirenenanlage am Feuerwehrgerätehaus

Foto: Thomas Boden

Was ist das für eine neue Mastanlage am Feuerwehrgerätehaus? Diese Frage wird in jüngster Zeit häufiger an die Gemeinde herangetragen.

Der Landkreis Neuwied setzt zum Schutz der Allgemeinheit auf ein neues, modernes, elektronisches Sirenensystem. 160 Sirenenanlagen werden im gesamten Kreisgebiet fortlaufend installiert. Diesesklassische Warnsystem über Sirenenalarm ist zum Schutz unserer Bevölkerung unerlässlich. Dies ist bei der Flut-Katastrophe an der Ahr traurige Gewissheitgeworden. Zum Bevölkerungsschutz werden darüber hinaus Warn-Apps, Radio oder auch Lautsprecherdurchsagen als weitere Instrumente eingesetzt.

Aus diesem Grunde wurde auch in Roßbach eine freistehende Mastanlage am Feuerwehrhaus in Roßbach installiert. Diese wird bei drohenden Naturkatastrophen wie Hochwasser usw. im Rahmen des Bevölkerungsschutzes aktiviert.

Die Sirene auf dem Dach der „Alten Schule“ bleibt ebenfalls noch in Betrieb und dient der Alarmierung der Feuerwehr zu den bekannten Aufgaben (Retten, Bergen, Löschen, Schützen). Die Freiwillige Feuerwehr Roßbach führt grundsätzlich am zweiten Sonntag im Monat ihre Wehrübung durch. Die Funktionsfähigkeit derSirene auf der Alten Schule wird dabei regelmäßig am zweiten Samstag im Monat erprobt.

Was machen eigentlich…?

die Straßenbauarbeiten in Roßbach

Im Herbst/Winter waren Erd- und Verkabelungsarbeiten im Bereich der Gehwege im Ort Roßbach, Niederbuchenau bis hin nach Oberbuchenau zu beobachten. Hierbei handelt es sich nicht -wie vielfach vermutet um die Verlegung der Glasfaserkabel. Bauträger ist hier die SÜWAG/Syna. Der Energieversorger führt hier „Regionale Netzbaumaßnahmen“ durch. Worum geht es und welche Straßenzüge sind betroffen?

Der erforderliche Netzausbau aufgrund von

erhöhtem Energiebedarf durch Elektromobilität, Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen ist für die Netzbetreiber besonders herausfordernd und kleinteilig. Hierfür ist eine Leistungserhöhung der Netze, die sich aus vielen kleinen dezentralen Erhöhungen ergibt, notwendig. Daher werden zurzeit punktuell Verstärkungs- und Ausbaumaßnahmen in Form von Netzverstärkungen durch die Verlegung leistungsfähiger Kabel erforderlich. Diese Arbeiten werden zurzeit voneiner Baufirma im Auftrag der SÜWAG/Synadurchgeführt.

Wo werden diese Verlegungsarbeiten ausgeführt?

1. Verkabelung der Freileitungsstrecke ab Arnsau, über Oberbuchenau, Niederbuchenau, über die Wiedtalstraße bis zur Antonius-Weber-Straße, von dort bis zum Michaelshof.
2. Von der Antonius-Weber Straße über die Wiedtalstraße bis zur Brückenstraße und weiter entlang der Wiedtalstraße bis zur Kirche.
3. Von der Wiedtalstraße (Kirche) über die Breitscheider Straße bis zum Eingang Poststraße.
4. Am Michaelshof wurde eine neue „Digitale Ortsnetzstationeninstalliert. Das alte „Strom(verteiler-)häuschen“ wird nicht mehr benötigtund wird mittelfristig abgerissen.

Die Bauarbeiten dauern an, sind witterungsbedingt zurzeit jedoch unterbrochen.

Was macht eigentlich…?

Viele gemeindliche Projekte dauern Jahre bis zur Realisierung. Insbesondere weil langwierige Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren verschiedener Behörden und Träger erforderlich sind. Zu nennen sind hier beispielsweise Bebauungsplanverfahren bis hin zur Erschließung, Bauprojekte im Hoch- wie Tiefbau, Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen usw..

Zu Recht fragen sich die Bürgerinnen und Bürger dann …was macht eigentlich…?

Daher möchte ich mit „was macht eigentlich….?“ über den Sachstand solcher überjährigen Projekte informieren aber auch über aktuelle Fragen von allgemeinem Interesse.

Sollten Sie also diesbezüglich Fragen haben, melden Sie sich unter Telefon Nr. 02638 / 5266 oder Email: gemeindebuero [at] rossbach-wied [dot] de. Individuelle Fragen werden bilateral zeitnah diskutiert und beantwortet. Über Fragen von allgemeinem Interesse werde ich auf diesem Weg informieren.

Beginnen möchte ich mit verschiedenen Fragen die Glasfaserverkabelung betreffend.

Was macht eigentlich…..

…. der Ausbau des Glasfasernetzes in der Gemeinde Roßbach

Die sogenannte „Nachfragebündelung“ wurde bereits 2022 erfolgreich beendet, d.h. es gab genügend Interesse der Bürger, damit die Deutsche Glasfaser das Glasfasernetz in Roßbach ausbaut. Seither ist die Firma in der Planungsphase für die Tiefbauarbeiten, die zum Ausbau des Glasfasernetzes erforderlich sind. Hierbei müssen viele Unabwägbarkeiten und Abhängigkeiten, im Vorfeld geklärt werden. Stand heute werden die Arbeiten in Roßbach im Mai 2024 beginnen. Bei meiner letzten Anfrage (Dezember 2023) bei der Deutschen Glasfaser wies diese darauf hin, dass sich dieser Zeitplan jedoch u.a. durch eingeschränkte Tiefbautätigkeiten infolge Frostsund Bauverzögerungen an anderen Baustellen nochverschieben kann. Sobald die Deutsche Glasfaser die Bautruppen mit einer etwas höheren Genauigkeit geplant hat, werde ich über diesen Weg weiter informieren.

In diesem Zusammenhang werde ich häufig gefragt, ob die Tiefbaumaßnahmen in der Antonius-Weber Straße, Wiedtalstraße nach Oberbuchenau usw. im Zusammenhang mit der Glasfaserverkabelung stehen. Nein, hier handelt es sich um regionale Netzbauarbeiten der SÜWAG (Stromversorger) um die Versorgungssicherheit mit Strom auch zukünftig zu gewährleisten. Hierüber werde ich in einer der nächsten Wochen berichten.

Thomas Boden
-Ortsbürgermeister-

 

Weihnachtsgrüße des Ortsbürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen, Liebe Mitbürger,

© photodesignklaas, 2023

die Orte in unserer Verbandsgemeinde erstrahlen schon seit Wochen im vorweihnachtlichen Glanz.
Man kann nur allen wünschen, dass die Advents- zeit trotz aller Hektik und des vorweihnachtlichen
Zeitdrucks, uns allen nicht den rechten Blick für den wahren Sinn des Weihnachtsfestes verstellt.
Daher sollten wir die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr etwas ruhiger angehen. Genießen wir sie im Kreise der Familien
und unseren Lieben. Schöpfen wir in diesen entspannten Tagen wieder Kraft für die Aufgaben und Vorhaben, die wir im neuen Jahr angehen wollen.
Das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte
ich zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die wieder daran mitgearbeitet haben, die Gemeinde Roßbach/Wied lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten. Mein Dank gilt besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf karitativem, sportlichem und kulturellem Gebiet in Vereinen, Kirchen, Interessengemeinschaften und Initiativen ehrenamtlich engagiert haben. Nicht zuletzt danke ich den Mitgliedern des Gemeinderates, den Mitarbeiter/innen der Verbandsgemeindeverwaltung und des Bauhofes recht herzlich für die gute Zusammenarbeit.
Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit vielen Hoffnungen, Wünschen und guten Vorsätzen.
Ich wünsche Ihnen von Herzen erholsame und besinnliche Weih-
nachten, einen guten Jahreswechsel, ein friedliches, erfolgreiches neues Jahr 2024 und vor allem Gesundheit!
Ihr/Euer Thomas Boden
Ortsbürgermeister

Gemeinderat Roßbach fasst letzte Beschlüsse in diesemJahr

Die Strom- und Gaslieferverträge 2024, eine neue Hundesteuersatzung und die Kommunale Wärmeplanung standen auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Gemeinderats Roßbach in diesem Jahr. In der Gaststätte „Lacher Stall“ hielt Ortsbürgermeister Thomas Boden dann noch abschließend ein Rückblick auf das abgelaufene Jahr 2023.

Die Gemeinde Roßbach wird auch 2024 ihren Strom und Gas von der Süwag beziehen. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig. Das Angebot lag mit über 50 % wesentlich unter den Konditionen des aktuellen Jahres. Der bisherige Marktpreis war aufgrund der besonderen Situation durch den Ukraine Krieg und die stark schwankenden Rohstoffpreise, wie bei allen Verbrauchern, extrem hoch. Der Gemeinderat ermächtigte die Verwaltung zum Abschluss der Verträge um die Versorgungssicherheit weiterhin sicherzustellen und bestätigte eine entsprechende Eilentscheidung.

Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die Hunde in der Gemeinde. Hier galt es eine entsprechende Rechtssicherheit für der Erhebung der Hundesteuer zu gewährleisten. Die alte Satzung aus dem Jahre 2002 mit Änderungen im Jahre 2005 wurde an die veränderte Rechtslage angepasst und neu gefasst. Wichtig hierbei ist, dass Hundehalter weiterhin verpflichtet sind, ihre Hunde innerhalb von 14 Tagen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf-Waldbreitbach anzumelden. Zusätzlich wird für jeden Hund, dessen Haltung im Gemeindegebiet angezeigt wurde, eine Hundesteuermarke, die im Eigentum der Ortsgemeinde bleibt, ausgegeben. Wer der Pflicht zur Anmeldung nicht nachkommt und als Hundehalter seinen Hund außerhalb seiner Wohnung oder seines umfriedetenGrundbesitzes ohne sichtbar befestigte Steuermarke umherlaufen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer hohen Geldbuße geahndet werden kann.

Die Höhe der Hundesteuer wird jährlich vom Gemeinderat überprüft und in der Haushaltssatzung festgesetzt. Die Abstimmung über die neue Satzung erfolgte einstimmig.

Des Weiteren war das Wärmeplanungsgesetz Gegenstand der Beratungen. Der Deutsche Bundestag hat dieses Gesetz auf den Weg gebracht. Das Gesetzgebungsverfahren ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Ziel des Wärmeplanungsgesetzes ist es, die Planungs- und Investitionssicherheit der Akteure vor Ort zu verbessern und die Entwicklung der Wärmeversorgung und Energieinfrastrukturen zu steuern.  Der Gemeinderat beschloss die Kommunale Wärmeplanung auf die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach zu übertragen. Aktuell stellen Bund- und Land für die entsprechende Bestands und Potentialanalyse Fördermöglichkeiten von 90 bis 100 % für finanzschwache Kommunen in Aussicht.

Ortsbürgermeister Boden hatte dann noch verschiedene Informationen. Er berichtete u.a. über den SeniorenausflugMitte Dezember in das Haus der Geschichte in Bonn, der bei allen Teilnehmern auf gute Resonanz gestoßen ist.

Abschließend bedankte er sich beim Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Trotz sehrangespannter Finanzlage seien viele Dinge auf den Weg gebracht, weitergeführt und ganz abgeschlossen worden, so der Ortsbürgermeister. Er nannte hier als Beispiele die Bauarbeiten am Kolpinghaus in Reifert, den An- und Umbau der Kita mit seiner Erweiterung um 2 Gruppen für insgesamt80 Kinder.

Auch das Baugebiet „Auf`m Scheuerchen Kopf“ stehe kurz vor der Fertigstellung. Die Grundstücke sind öffentlich zum Kauf angeboten worden. Weitere Dinge stehen an, wie der Glasfaserausbau. Hier wird mit einem Baubeginn im Mai nächsten Jahres gerechnet. Die Fertigstellung des Hochwasserschutzkonzeptes in Zusammenarbeit mit derVerbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach stehe an. Auch die Ansiedlung des „Tante-M Shops“ erwarte er im Jahre 2024.

 

Roßbacher Senioren besuchen das Haus der Geschichte in Bonn


Im Rahmen des monatlichen Senioren-Cafés (an jedem dritten Freitag im Monat) wurde im November statt der üblichen Zusammenkunft eine Fahrt mit dem Bus nach Bonn ins Haus der Geschichte unter Leitung von Ortsbürgermeister Thomas Boden unternommen.

Bei der Ankunft in Bonn nahmen zwei Begleiter die Roßbacher in Empfang und führten sie durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte – Deutschland seit 1945“. In anschaulicher und lebendiger Art brachten sie der Gruppe die Geschichte unseres Landes näher. Alle hörten interessant zu, besonders die älteren Mitreisenden, die als Zeitzeugen auch einiges zur damaligen Zeit beitragen konnten. Es war für alle eine Reise in die Vergangenheit mit schönen aber auch weniger schönen Erinnerungen.

Zum Abschluss der Führung waren alle der Meinung, dass es ein interessanter und kurzweiliger Nachmittag war.

Gegen 17:00 Uhr machte sich die Gruppe auf den Heimweg, um im Hotel Strand-Café in Roßbach bei einem leckeren Abendessen und einer gemütlichen Runde den Tag ausklingen zu lassen.

Foto: Ewald Dasbach

Roßbacher Senioren in Begleitung von Ortsbürgermeister Thomas Boden im Haus der Geschichte.

Norbert Scharenberg – 50 Jahre im Dienst der Gemeinde Roßbach

Es ist schon ein seltenes Jubiläum, auf das Norbert Scharenberg aus Roßbach zurückblicken kann. Er pflegt in diesem Jahr bereits seit 50 Jahren die Grünanlagen und Wanderwege in der Gemeinde. „Wir sind Norbert Scharenberg sehr dankbar. Einen solch langjährigen und intensiven Einsatz können wir nicht hoch genug wertschätzen“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden, der Herrn Scharenberg zu diesem Jubiläum gratulierte. Norbert Scharenberg hält darüber hinaus die Bushaltestellen sauber. Auch an neuralgischen Punkten, wie an Glascontainer usw. hat Unrat keine Chance. Kaum gesehen, schon entsorgt.

Die Garten– und Pflegearbeiten und die Verbundenheit mit der Natur sind für Norbert Scharenberg Berufung. Er ist Tag für Tag von früh morgens bis abends im Ort und der Natur unterwegs. Selbst an Sonntagen fährt er mit seinem geländegängigen Auto Kontrolle und „scannt“ die Umgebung ab um festzustellen wo er ab Montag zupacken kann. Nicht selten ist er hierbei schon um 6 Uhr morgens unterwegs.

Vor mittlerweile 50 Jahren nahm dies alles seinen Anfang. Damals bat der örtliche Verkehrs- und Verschönerungsverein und später die Gemeinde Norbert Scharenberg die Pflege von Grünflächen in der Fremdenverkehrsgemeinde zu übernehmen. Als Mitarbeiter der Deutschen Bahn nahm er die Aufgabe damals erst nach Dienstschluss wahr, später als Rentner ganztags. Niemand muss ihm sagen, welche Aufgaben anstehen. Nein. Mit seinen fünf Jahrzehnten Erfahrung weiß er, wie kein anderer, „automatisch“ wo und was zu tun ist.

Für die Pflegearbeiten legte er sich über Jahre einen ansehnlichen „Fuhrpark“ mit diversen Rasenmähern, Sitzrasenmäher, Freischneider, Kettensäge, usw. an. Sein Wohnhaus in der Wiedtalstraße ist seine „Einsatzzentrale“.      

Ohne ihn wäre das Ortsbild nur halb so gepflegt. Er ist noch ein echtes Roßbacher „Original“. Der unermüdliche Einsatz ist ein unschätzbarer wichtigen Dienst für unsere Gemeinde und die Bürger, die hier wohnen“, so der Ortsbürgermeister. „Ich hoffe, dass er mit seinen 74 Jahren seiner „Berufung“ noch lange nachgehen kann.

​​​​​​​​Foto: Gemeinde Roßbach

So kennt man ihn: Von morgens bis abends, zu allen Jahreszeiten, pflegt Norbert Scharenberg seit 50 Jahren die Flora in und um Roßbach.