Über die Sperrung der Hängebrücke Roßbach-Niederbuchenau wurde in dieser Wochenzeitung Nr. 34 vom 21. August 2026 berichtet. Am Mittwoch, 26. August 2026,fand bereits ein Ortstermin mit Vertretern des LandesbetriebesMobilität (LBM), der VerbandsgemeindeverwaltungRengsdorf-Waldbreitbach, der Kreisverwaltung und der Polizeiinspektion Straßenhaus mit der Ortsgemeinde statt.
Hier wurde die aktuelle Situation und Szenarien einer Lösung besprochen. Festzuhalten bleibt, dass die Brücke noch längere Zeit gesperrt bleiben muss und Lösungen frühestens im nächsten Jahr realisiert werden können. In der Zwischenzeit soll der Fußgängerweg entlang der Landesstraße zwischen Niederbuchenau und Roßbach für Fußgänger genutzt und zur Sicherheit Leitpfosten gesetzt werden. Die Fahrradfahrer sollen vorübergehend die Landesstraße bis zum Strand-Cafe` befahren und dort dann weiter auf den beschilderten aktuellen Radweg fahren; und umgekehrt. Das Touristik-Büro hat die Sperrung für die Fahrradfahrer bereits im „Tourenplaner Outdooractive“ eingetragen. Schilder weisen auf die neue Verkehrsführung für Fahrradfahrer hin.
Mit einer kleinen Eröffnungsfeier wurde die neue Buswartehalle in der Dorfmitte von Roßbach in Betrieb genommen. Über Jahrzehnte hinweg mussten die Roßbacherhier ohne Schutz vor der Witterung auf ihren Bus warten. Damit gehört das Problem nun der Vergangenheit an.
„Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Bepflanzung ist erfolgt und die Buswartehalle passt sich sehr gut in das Ortsbild ein“, zeigt sich Ortsbürgermeister Thomas Boden sehr zufrieden. Darüber hinaus konnte die Investition, bis auf die Erdarbeiten, für die finanzschwache Gemeinde nahezu kostenfrei realisiert werden. Wie war das möglich?
Die Gemeinde konnte an der bisherigen Haltestelle einenwichtigen Grundstücksstreifen erwerben. Das Ingenieurbüro Juhr/Klein/Lörsch, Neuwied, hat die Planunterlagen kostenlos erstellt. Die Bauverwaltung der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach hat die Bauleitung der Erdarbeiten übernommen. Diese konnten weit unter dem Angebotspreis abgeschlossen werden. Die Kosten der Bepflanzung wurde weitestgehend von der CDU Roßbach und einzelnen Bürgern übernommen.
Die eigentliche Buswartehalle ist kein Standardprodukt,sondern durch den Schlossereibetrieb Dietmar Klöckner, Breitscheid-Nassen, individuell gefertigt. „Die Wartehalle passt sich sehr gut in die bauliche Umgebung ein. Diese Kosten hätte unsere finanzschwache Gemeinde nicht tragen können. Daher danke ich heute besonders unserem Ratsmitglied Clemens Reuschenbach ganz herzlich. Er hat sich bereit erklärt, die Kosten für die Buswartehalle in seiner Heimatgemeinde zu übernehmen“, so Ortsbürgermeister Boden. Daher galt ihm besonders der Dank der Anwesenden.
Schließlich wurde durch Kinder der örtlichen Kita symbolisch ein Band durchschnitten, bevor das Tambour-Corps Roßbach ein weiteres Musikstück zum Besten gab. „Damit ist die neue Buswartehalle offiziell in Betrieb. Möge sie uns lange erhalten bleiben, von Vandalismus verschont werden und allen Fahrgästen eine trockene, sichere Wartezeit bieten“, so der abschließende Wunsch des Ortsbürgermeister.
Abschließend lud die Gemeinde die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein. Die Getränke wurden vom Maler- und Raumausstatterbetrieb Prangenberg, Roßbach, übernommen.
Mit einer kleinen Eröffnungsfeier wurde die Buswartehalle in der Dorfmitte von Roßbach in Betrieb genommen. Für die musikalische Begleitung sorgte das Tambour-Corps Roßbach.
Die Roßbacher Bürgerinnen und Bürger können nun wettergeschützt auf ihren Bus warten. Vertreter allerGenerationen nahmen schon einmal die Gelegenheit zum „Probesitzen“ wahr.
Aufgrund einer routinemäßig durchgeführten TÜV-Untersuchung, wurden an der Hängebrücke Roßbach-Niederbuchenau u.a. Korrosionsschäden an den Stahlseilen mit damit verbundenen Querschnittsverlusten (Drahtbrüchen) festgestellt. Aufgrund der Ergebnisse muss die Fuß- und Fahrradbrücke aus Verkehrssicherungsgründen bis auf Weiteres gesperrt bleiben. Ich werde die Bürger über diesen Weg über das weitere Verfahren auf dem Laufenden halten.
Ein jahrzehntelanger Problempunkt in Roßbach ist die stark frequentierte Bushaltestelle in der Ortsmitte. Über all die Jahre stehen hier Schüler und Bürger im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“ bis ihr Bus kommt. Die Gemeinde hatte sich jahrzehntelang um Abhilfe bemüht.
Nun ist es durch den Ankauf eines Grundstücksstreifens, Höhe Wiedtalstraße 59, endlich gelungen, eine Lösung zu finden.Die hiermit verbundenen Bau- und Bepflanzungsarbeiten sind abgeschlossen und die Buswartehalle fertiggestellt. So will die Gemeinde die Eröffnung in Form eines kleinen Umtrunks mit den Bürgerinnen und Bürgern am Freitag, den 14. August 2026, 18.00 Uhr, feiern. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Tambour-Corps Roßbach. Alle Einwohner sind herzlich eingeladen!
Foto: Thomas Boden
Die Fertigstellung der neuen Buswartehalle in der Dorfmitte von Roßbach soll am 14. August 2026, 18.00 Uhr, ein wenig gefeiert werden.
Viele Informationen mit Schwerpunkt Hochwasser- und Katastrophenschutzin der Einwohnerversammlung in Roßbach
Zahlreiche Berichte und Informationen erhielten Roßbacher Bürger bei der diesjährigen Einwohnerversammlung in der „Wiedhalle“. Im Rahmen des informativen Abends kristallisierten sich neben Aktuellem aus der Gemeindepolitik der Hochwasser- und der Katastrophenschutz als Schwerpunktthemen heraus. Dazu informierten Landrat Achim Hallerbach, Bürgermeister Pierre Fischer, Holger Kurz, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur des Kreises Neuwied (BKI), Wehrleiter Peter Schäfer sowie Ortsbürgermeister Thomas Boden.
Thomas Boden machte den Aufschlag mit einem stichwortartigen Überblick über Aktuelles aus der Gemeinde. Nach einem Überblick über die angespannte Haushaltslage,berichtete er über Erreichtes und Geplantes in der Gemeinde. Hier durfte natürlich die erfolgreiche Fertigstellung der Kindertagesstätte „Im Zwergenreich“, ebenso wenig fehlen wie die Veranstaltungsreihe „50 Jahre Wiedhalle“. DesWeiteren wurde über Aktuelles zum Campingplatz und den Verkauf von Grundstücken „Auf´m Scheuerchens Kopf“berichtet. Viele Maßnahmen zur Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur wie der Shop „Nah Super“, der Glasfaserausbau oder der Beginn der Sanierung von Landesstraßen rund um Roßbach waren ebenfalls Thema. Als nächster großer Investitionsschwerpunkt steht die Sanierung des Kunstrasenplatzes im Sportzentrum an. Hier hat die Gemeinde vom Bund die Zusage über den höchstmöglichen Zuschuss erhalten.
Im Mittelpunkt der Ausführungen von Bürgermeister Pierre Fischer stand das Hochwasserschutzkonzept der Verbandsgemeinde und die daraus resultierenden Hochwasserschutzmaßnahmen in der Gemeinde Roßbach. Als einen der Schwerpunkte nannte er hierbei die Investitionen im Bereich der Masbach. Hier stehen noch weitere Untersuchungen hinsichtlich geeigneter Abwehrmaßnahmen an.
Welchen Einsatz die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach im Rahmen des Hochwasserschutzes leisten, machte Wehrleiter Peter Schäfer deutlich. Er betonte aber auch die Eigenverantwortlichkeit derBürger für ihre jeweiligen Grundstücke.
Auch Landrat Achim Hallerbach und BKI Holger Kurz betonten in ihren Beiträgen den notwenigen Eigenschutz der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Hochwasser- und Katastrophenschutzes. Holger Kurz erläuterte in seinem Vortrag die Hochwasservorhersage an Hand der Pegelstände der Wied in Seelbach, Neustadt, Oberhoppen und Friedrichstal. In seinem Vortrag simulierte und visualisierte er Gefahren durch Sturzfluten und Flusshochwasser in Roßbach am Beispiel der Wiedhalle.
Landrat Achim Hallerbach machte wiederum deutlich, welche erheblichen Investitionen der Landkreis im Rahmen desBrand- und Katastrophenschutzes tätigt. Katastrophenschutz im Landkreis Neuwied erstrecke sich nicht nur auf Hochwassergefahren. So arbeite man beispielsweise mit dem Landkreis Altenkirchen an dem Aufbau einer gegenseitigen Wassernotversorgung, damit bei Ausfall einer Wasserquelle oder technischen Störungen im Engerser Feld die Wasserversorgung im Landkreis gewährleistet bleibt.
Der abschließende Dank galt vor allem den Ehrenamtlichen Kräften der Schnelleinsatzgruppen, getragen vom DRK und dem Malteser Hilfsdienst, sowie 58 örtliche Feuerwehreinheiten mit rund 1.500 ehrenamtlichen Kräften.
Foto: Thomas Boden
Die Wiedhalle war nicht nur Tagungsort der Einwohnerversammlung. Hier feierte man im vergangenen Jahr auch eine erfolgreiche Festfolge anlässlich des 50. Jubiläums und sie war Gegenstand einer Hochwassersimulation durch BKI Holger Kurz.
Die Bereitstellung und Instandsetzung von Buswartehallen für den Öffentlichen Personennahverkehr ist Ortsbürgermeister Thomas Boden ein besonderes Anliegen. So wurden in den vergangenen zwei Jahren Buswartehäuschen im Ortsteil Lache und am Ortseingang saniert, ein neues Buswartehäuschen im Ortsteil Oberbuchenau installiert und im Ortsteil Spreitcheneine neue Unterstellmöglichkeit geschaffen.
Ein jahrzehntelanger Problempunkt ist jedoch die am stärksten frequentierte Haltestelle in der Ortsmitte. Über all die Jahre stehen Schüler und Bürger im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“ bis ihr Bus kommt. Die Gemeinde hat sichjahrzehntelang bemüht, eine Lösung zu schaffen. Durch den Ankauf eines Grundstücksstreifens am jetzigen Standort, Höhe Wiedtalstraße 59, kann nun endlich eine Unterstellmöglichkeit geschaffen werden. Die hiermit verbundenen Bauarbeiten haben bereits begonnen und machen gute Fortschritte. Die Gemeinde ist hierbei in Anbetracht der angespannten Haushaltslage bemüht, dies so kostengünstig als möglich zu gestallten. Leider hat die Gemeinde für dieses Vorhaben keine öffentliche Zuschüsse erhalten. Daher hat sich ein örtlicher Unternehmer bereit erklärt, eine speziell anzufertigende Buswartehalle zu finanzieren. „Das zeichnet unsere Gemeinde aus. Wir haben hier engagierte Bürger, die sich mit „ihrer“ Gemeinde identifizieren und auch bereit sind Hand anzulegen oder zu spenden um wichtige Vorhaben zu realisieren“, freut sich Ortsbürgermeister Thomas Boden.
Foto: Gemeinde Roßbach
Die Bauarbeiten für eine Unterstellmöglichkeit in der Ortsmitte in Roßbach machen gute Fortschritte. Die Erdarbeiten sind bereits abgeschlossen und die Buswartehalle ist ebenfalls fast fertiggestellt. Die Gemeinde erwartet noch eine Baumspende. Es stehen dann noch Begrünungsarbeiten und die Montage eines Zauns an.
Die Bereitstellung und Instandsetzung von Buswartehallen für den Öffentlichen Personennahverkehr ist Ortsbürgermeister Thomas Boden ein besonderes Anliegen. So wurden in den vergangenen zwei Jahren Buswartehäuschen im Ortsteil Lache und am Ortseingang saniert, ein neues Buswartehäuschen im Ortsteil Oberbuchenau installiert und im Ortsteil Spreitcheneine neue Unterstellmöglichkeit geschaffen.
Ein jahrzehntelanger Problempunkt ist jedoch die am stärksten frequentierte Haltestelle in der Ortsmitte. Über all die Jahre stehen Schüler und Bürger im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“ bis ihr Bus kommt. Die Gemeinde hat sichjahrzehntelang bemüht, eine Lösung zu schaffen. Durch den Ankauf eines Grundstücksstreifens am jetzigen Standort, Höhe Wiedtalstraße 59, kann nun endlich eine Unterstellmöglichkeit geschaffen werden. Die hiermit verbundenen Bauarbeiten haben bereits begonnen und machen gute Fortschritte. Die Gemeinde ist hierbei in Anbetracht der angespannten Haushaltslage bemüht, dies so kostengünstig als möglich zu gestallten. Leider hat die Gemeinde für dieses Vorhaben keine öffentliche Zuschüsse erhalten. Daher hat sich ein örtlicher Unternehmer bereit erklärt, eine speziell anzufertigende Buswartehalle zu finanzieren. „Das zeichnet unsere Gemeinde aus. Wir haben hier engagierte Bürger, die sich mit „ihrer“ Gemeinde identifizieren und auch bereit sind Hand anzulegen oder zu spenden um wichtige Vorhaben zu realisieren“, freut sich Ortsbürgermeister Thomas Boden.
Foto: Gemeinde Roßbach
Die Bauarbeiten für eine Unterstellmöglichkeit in der Ortsmitte in Roßbach haben bereits begonnen und machen gute Fortschritte.
Die Sanierungs– und Böschungssicherungsarbeiten an der Kreuzung L 256/Buchenauer Weg zum Campingplatz sind weitestgehend abgeschlossen. Die Vollsperrung ist aufgehoben. Es sind nur noch Restarbeiten wie das Setzen der Schilder und Leitplanken durchzuführen. Die Gemeinde bedankt sich beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) Cochem-Koblenz und der bauausführenden Firma für den recht reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten. Der Weg kann wieder als Zufahrt zum Campingplatz, von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden.
Foto: Gemeinde Roßbach
Fast abgeschlossen sind die Bauarbeiten an der Kreuzung L 256 zum Buchenauer Weg.
Trotz Dauerregens ließen es sich einige Bürger in Roßbach nicht nehmen, bei der Saubermach-Aktion der Gemeinde „Pädche botze“ zu helfen. Hierzu traf man sich morgens an der „Wiedhalle“. Es wurden Wanderwege gesäubert und Straßenränder von Unrat befreit. Zum Aufwärmen und Abschluss der jährlich im Frühjahr stattfindenden Aktion, traf man sich mittags im „Roßbacher Hof“ zum gemeinsamen Eintopfessen.