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L 255 zwischen Roßbach und Neustadt/Wied weiter bis zum 21.04.2023 gesperrt

Im Zuge einer Bauwerksinstandsetzung an der Wiedbrücke in Oberhoppen wird die Sperrung der L 255 in diesem Bereich bis zum 21.04.2023 verlängert.

Aufgrund dessen gilt weiterhin die großräumige Umleitung, welche den Verkehr über die Ortsteile Strauscheid und Rahms weiter in Richtung Neustadt (Wied) und umgekehrt in Richtung Roßbach (Wied) leitet.

Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz der Verbandsgmeindeverwaltung Asbach mit. Da auch sehr viele Pendler und Schulkinder aus der Region Roßbach hiervon betroffen sind, möchte die Ortsgemeinde Roßbach/Wied über die Verlängerung der Sperrung ebenfalls informieren.

Gemeinde Roßbach beschließt kommunale Steuererhöhung und Erschließung eines Baugebietes

Die erneute Beratung der Steuerhebesätze für Grundund Gewerbesteuer sowie die Erschließung des Baugebietes „Auf’m Scheuerchens Kopf“ standen im Mittelpunkt der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde Roßbach.

In der letzten Gemeinderatsitzung wurde erst einmal die Erhöhung der Steuerhebesätze auf die Nivellierungssätze des Landes vertagt. Nachdem das Gesetzgebungsverfahren des Landes nun abgeschlossen ist und weitere Informationen durch die Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf- Waldbreitbach zusammengetragen wurden, stand der Punkt wieder auf der Tagesordnung. Die Ratsvertreter hatten jedoch nach wie vor erhebliche Bedenken. Auch Ortsbürgermeister Thomas Boden sah die Anhebung kritisch. „Aber die Gemeinde Roßbach hat einen unausgeglichenen Haushalt, der Schuldenstand zum 01.01.2022 betrug rund 1,6 Mio.€. Hinzu kommen die Kredite für den Bau derKindertagesstätte von zur Zeit 1,3 Mio.€. Wenn wir noch einigermaßen handlungsfähig bleiben wollen, bleibt uns keine andere Wahl, als unsere Hebesätze an die vom Land vorgegebenen Nivellierungssätze anzupassen,“ so der Ortsbürgermeister. Sollte die Gemeinde diesen Schritt nicht gehen, hätte dies erhebliche Nachteile für große und kleine Investitionen und die Gemeinde wäre handlungsunfähig. Die Aufsichtsbehörde könne den Haushalt nicht genehmigen, prognostiziert Boden.

So beschloss der Gemeinderat mit 7 ja Stimmen, 3 nein Stimmen und 6 Enthaltungen die Anhebung der Steuerhebesätze für die Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer ab dem 01.01.2023 auf das durch Landesgesetz festgelegte Nivellierungsniveau.

Der Ortsbürgermeister kündigte an, dass man sich darüber hinaus in nächster Zeit auch noch über weitere Einsparungen im Haushalt der Gemeinde beraten müsse, um den gesetzlich vorgegebenen Haushaltsausgleich zu erreichen.

Um die positive Entwicklung der Gemeinde weiter voranzubringen, befasste sich der Rat auch mit der Erschließung des Baugebietes „Auf’m Scheuerchens Kopf“ in Roßbach-Reifert. Hier will die Gemeinde in exponierter Lage 8 neue Baugrundstücke erschließen, um der Nachfrage nach Baumöglichkeiten für junge Familien Rechnung zu tragen. Die Tiefbauarbeiten für Kanal, Wasserleitungen und Straßenbau wurden durch die Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf-Waldbreitbach ausgeschrieben. Dem Gemeinderat lag nun das Submissionsergebnis mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Mio.€ vor. Hiervon entfallen auf die Verbandsgemeinde als Träger der Wasser- und Abwasserversorgung 0, 9 Mio.€ und auf die Gemeinde Roßbach für den Straßenbau 0,4 Mio.€. Der Gemeinderat Roßbach beschloss einstimmig erneut die Auftragsvergabe für den Straßenbau in Höhe von 0,4 Mio.€, nachdem die erste Ausschreibung aufgehoben werden musste.

Ortsbürgermeister Boden bat die Ratsmitglieder um Vorschläge für das Schöffenamt. Für den ehrenamtlichen Dienst an Schöffengerichten und Strafkammern des Landgerichts Koblenz in der Amtsperiode 2024 bis 2028 kann die Gemeinde bis zu 2 Personen melden.

Abschließend informierte der Vorsitzende über die Arbeit des Ausschuss für Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit, der Vorschläge über Energieeinsparpotentiale gemacht hat, deren Umsetzung nun geprüft werden.

 

Ortsbürgermeister begrüßt das närrische Volk beim Seniorenkarneval

Seniorenkarneval 2023

Am Sonntag, den 29.01.2023, fand in Roßbach endlich wieder der Seniorenkarneval statt. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause war die Freude bei allen Jecken groß. Ortsbürgermeister Thomas Boden begrüßte die Seniorinnen und Senioren und ging dafür in die Bütt.
Die Session ist für die Roßbacher Karnevalsgesellschaft eine ganz besondere: die 66. Session! Dafür legten sich die Tanzgruppen und die anderen Jecken bei vielen  musikalischen Auftritten mächtig ins Zeug.
Ein besonderer Gratulant schaute auch vorbei: der Bezirksvorsitzende der Rheinischen Karnevals-Korporationen, Erwin Rüddel MdB, überreichte anlässlich des Jubiläums eine Urkunde.

Erwin Rüddel, MdB (3. v.l.) überreicht dem Vorsitzenden Norbert Effert (4. v.l.) die Urkunde.

Bis zum Aschermittwoch am 22.02. regiert in Roßbach nun noch das närrische Volk mit  Prinz Stephan II. und Prinzessin Tanja I.

Ortsbürgermeister Thomas Boden in der Bütt

Hermann-Josef Müller gibt mit 89 Jahren die Pflege des Waldfriedhofes ab

Wer kennt ihn nicht in Roßbach? Wenn Hermann-Josef Müller mit seinem roten Traktor durch den Ort fährt, ist er häufig für die Gemeinde Roßbach im Einsatz. Seit 30 Jahren pflegt er mit viel
Engagement den Waldfriedhof in Roßbach. „Der Friedhof war immer in einem sehr gepflegten Zustand. Hier merkt man, dass Hermann-Josef eine hohe Verbundenheit mit der Aufgabe hat und
Pflanzen und Blumen liebt“, findet Ortsbürgermeister Thomas Boden, der ihm als Dankeschön ein Bild seiner Heimatgemeinde überreicht. In Roßbach hat sich Hermann-Josef Müller nicht nur um den Friedhof gekümmert. So pflegte er auch 25 Jahre lang die Sportanlage „In der Au“. Den Rasenplatz immer termingerecht spielfertig zu machen, war hierbei die besondere Herausforderung. Wenn die Schützen oder andere Vereine seine Unterstützung brauchten, war Hermann-Josef Müller mit seinem Traktor immer zur Stelle. In der Weihnachtszeit ist er besonders beschäftigt. Auf der Terrasse seines Wohnhauses, in der Kirche und an anderen Stellen im Ort kann man sich von seinem Hobby überzeugen: Er ist auch passionierter Krippenbauer. Nun hat er mit 89 Jahren! zum Jahresende die Pflege des Friedhofes aufgegeben. „Hermann-Josef hinterlässt eine große Lücke, die nicht einfach zu schließen ist“, gibt sich Ortsbürgermeister Thomas Boden nachdenklich. „Wir werden uns bemühen, auch mit Unterstützung des Bauhofes, den Waldfriedhof in einem annähernd so gepflegten Zustand
zu erhalten. Das wird nicht einfach.“

Ortsbürgermeister Thomas Boden sagt Danke!

 

Weihnachtsgruß des Ortsbürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Roßbach/Wied,

Weihnachten ist für viele Menschen auf dieser Welt das wichtigste und schönste Fest des Jahres. Aller Augen sind auf die kommenden Feiertage gerichtet, auf das Fest im Familien- oder Freundeskreis, auf ein paar Tage Entspannung und Besinnlichkeit. Am Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen haben wir dann Zeit für uns, wir haben Zeit für die wahren Werte des Lebens. Die Zeit steht quasi still. Keine großen Entscheidungen in Politik oder Wirtschaft werden gefällt, keine großen Veranstaltungen sind irgendwo
angesetzt. Auch fragen wir uns in der Zeit zwischen den Jahren, was das alte Jahr gebracht hat und was das Neue bringen wird, für uns ganz persönlich und unsere Familie, aber auch für unsere Gemeinde.
Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte ich auch zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitgearbeitet haben, die Gemeinde Roßbach/Wied lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten. Mein Dank gilt besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf karitativem, sportlichem und kulturellem Gebiet in Vereinen, Kirchen, Interessengemeinschaften und Initiativen ehrenamtlich engagiert haben. Nicht zuletzt danke ich den Mitgliedern des Gemeinderates, den Mitarbeiter/innen der
Verbandsgemeindeverwaltung und des Bauhofes recht herzlich für die gute Zusammenarbeit. Aber auch den vielen „ehrenamtlichen Unterstützern“, die unermüdlich zur Pflege unserer Sportanlagen, Friedhöfen, Wanderwegen und Grünanlagen für unsere Gemeinde unterwegs waren. Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit vielen Hoffnungen, Wünschen und guten Vorsätzen. Aus Sicht der Gemeinde ist es besonders die Hoffnung, dass sich die kommunalen Finanzen verbessern und wir die in den vergangenen Jahren begonnen Bauprojekte erfolgreich abschließen können.
Ich wünsche Ihnen von Herzen erholsame und besinnliche Weihnachten, einen guten Jahreswechsel, ein friedliches, erfolgreiches neues Jahr 2023 und vor allem Gesundheit!

Ihr/Euer
Thomas Boden
Ortsbürgermeister

© photodesignklaas, 2019

Senior*innen der Ortsgemeinde besuchen den Landtag

Am Dienstag, den 20.12.2022 besuchten Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit Ortsbürgermeister Thomas Boden und Beigeordneten Kirsten Heumann den Landtag von Rheinland-Pfalz in Mainz. Die Gruppe folgte der Einladung der Landtagsabgeordneten Ellen Demuth (CDU). Nach einem Mittagessen in der Kantine im Landtag, folgte eine Fragestunde mit Frau Demuth, die den Senior*innen Rede und Antwort stand. Nach einer Führung durch den Landtag folgte das Highlight des Ausfluges, die  Teilnahme an der Plenarsitzung.

Bei einem abschließenden Abendessen in einer Mainzer Brauerei konnten alle die Erlebnisse Revue passieren lassen.

Vielen Dank für die Einladung, liebe Ellen Demuth!

Gemeinde Roßbach vertagt die Anhebung der Steuerhebesätze

Die Anhebung der gemeindlichen Steuerhebesätze, die Bekanntgabe einer Eilentscheidung zur Vergabe von Stromlieferverträge und die Beschlussfassung der Forstwirtschaftspläne 2023 standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Roßbach.

Hierbei nahmen die Beratungen über eine Anhebung der Steuerhebesätze für die Grundsteuer A (unbebaute Grundstücke), der Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) sowie der Gewerbesteuer den breitesten Raum ein.

Mit der Neufassung des Landesausgleichsgesetzes durch den Landtag werden in Rheinland-Pfalz höhere Nivellierungssätze für die kommunalen Steuern erwartet. Der aktuelle Gesetzentwurf orientiert sich hierbei andem jeweiligen Bundesdurchschnitt. Das würde auch für Roßbach eine Anhebung der Hebesätze bedeuten, die zurzeit noch unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Der Gemeinderat konnte sich mit dieser Anhebung aufgrund eines Gesetzentwurfes nicht anfreunden. „Das Problem ist vielschichtig. Die Gemeinde hat einen unausgeglichenen Haushalt. Ein ausgeglichener Haushalt wird zwar auch nicht durch die Anhebung der Steuerhebesätze erreicht werden können. Doch sehe ich erhebliche Nachteile für zukünftige Landeszuwendungen, wenn wir diesen Weg nicht gehen. Die Landesregierung sitzt hierbei am längeren Hebel, denn wir sind verpflichtet alle vorhandenen Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen bevor wir Landeszuweisungen erhalten“, befürchtet Ortsbürgermeister Thomas Boden. Der Beratungspunktwurde einstimmig vertagt um weitere Klarheit im Landesgesetzgebungsverfahren und Beispielsberechnungen durch die Verbandsgemeindeverwaltung zu erhalten.

Einstimmig wurde auch der Forstwirtschaftsplan 2023 verabschiedet. Revierförster Hans-Werner Neitzert legte zum letzten Mal diesen Plan vor, der einen Fehlbedarf von knapp 23.000,–€ vorsieht. Er prognostiziert, dass klein parzellierte Flächen, viele Steillagen, der Borkenkäferbefall und ein schlechter Baumbestand auch in den kommenden Jahren keine forstwirtschaftlich günstigere Perspektive erwarten lassen.

Des Weiteren stand noch die Bekanntgabe einer Eilentscheidung auf der Tagesordnung. Die SÜWAG wird für die Stromversorgung in Roßbach für ein weiteres Jahr zuständig sein. Sie erhielt den Zuschlag im Rahmen eines freihändigen Vergabeverfahren nachdem aufgrund einer öffentliche Ausschreibung keine Angebote eingegangen waren. „Hier haben wir weiterhin einen zuverlässigen und bewährten Stromanbieter. Dies ist besonders in Zeiten der hohen Energieunsicherheit wichtig“, so Ortsbürgermeister Boden.

Ebenfalls einstimmig wurde Florian Heumann zum neuen stellvertretenden Ausschussmitglied für den Haupt- und Finanzausschuss gewählt.

Altersgerechtes Wohnbauprojekt in Roßbach macht gute Fortschritte

In der Ortsmitte von Roßbach, neben der St. Michael Kirche, findet seit einigen Monaten eine rege Bautätigkeit statt. Ortsbürgermeister Thomas Boden erkundigte sich vor Ort nach dem Baufortschritt und den weiteren Planungen für dieses neue

ortsbildprägende Objekt.
Das Areal hat eine lange Vorgeschichte. Ein um 1904 gebautes und stetig erweiterte Bauwerk, diente unter verschiedenen Eigentümern als Hotel, Erholungsheim, Lang- und Kurzzeitpflegeeinrichtung, bevor es zum Kauf angeboten wurde. Ein Investor kaufte das leerstehende, direkt neben der Kirche gelegene und in die Jahre gekommene Gebäude und führt es nun wieder einer wohnwirtschaftlichen und seniorengerechten Verwendung zu.
„Hier entstehen zwei Gebäude mit insgesamt 24 barrierefreien und altersgerechten Mietwohnungen, erläuterte Jan Plag vom PW – Privatinstitut für Wirtschaftsberatung GmbH in St. Katharinen. Er unterstützt den Investor bei allen Fragen der Organisation zu diesem Projekt.
„Über 200 qm sind hierbei zusätzlich für die Tagespflege und für die Versorgung bedürftiger Bewohner eingeplant. Auch die Mietwohnungen mit einer Größe von 45 bis über 100 qm sind altersgerecht und barrierefrei vorgesehen. Jede dieser lichtdurchfluteten Wohnungen ist energetisch hocheffizient. Die Energieeinsparung erfolgt nach KFW Standard 55. „Hervorzuheben ist, dass jedes Gebäude über einen eigenen Aufzug verfügt und der Zugang zu jeder Wohnung barrierefrei und altersgerechten ist. Zudem wird das Wohnkonzept durch eine komfortable und
individuelle zu steuernde Fußbodenheizung, eine bodengleiche Dusche und andere barrierefreie Annehmlichkeiten abgerundet“, so Jan Plag weiter. Der Bauherr geht davon aus, dass das Bauwerk gegen Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein wird. Ortsbürgermeister Boden zeigt sich erfreut über den Stand der Bauarbeiten und die weiteren Planungen. „Wenn hier eine moderne Einrichtung für ein barrierefreies und betreutes Wohnen entsteht, ist dies eine Bereicherung für die Gemeinde“, so Thomas Boden. Des Weiteren hob er den konstruktiven und offenen Umgang des

Investors mit der Gemeinde, auch schon mit seinen Vorgängern, hervor.

Ortsbürgermeister Thomas Boden (rechts) informiert sich vor Ort bei Jan und Alina Plag (v.l.n.r.) über den Baufortschritt und die weiteren Planungen für dieses ortsbildprägende Objekt

Gut besuchter vorweihnachtlicher Seniorennachmittag in Roßbach

besinnliches Beisammensein in Roßbach

Über 120 Seniorinnen und Senioren nahmen in Roßbach am 2. Adventssonntag am vorweihnachtlichen Seniorennachmittag teil. Die Möhnen „Ömme dobei“ verwöhnten die Anwesenden mit Kaffee und Kuchen. Dass die Karnevalsgesellschaft (KG) Roßbach auch „besinnliche“ Seiten hat, bewies deren Präsident Christoph Goertz, der durch das Programm führte.
Ortsbürgermeister Thomas Boden, das Kinderprinzenpaar Natalie Stein und Jona Charwart, Pfarrer Oberdörster und Pfarrer Burg trugen weihnachtliche Gedanken und Gedichte vor. Weihnachtslieder mit musikalischer Untermalung von Erwin Röhrig luden zum Mitsingen ein. Als älteste Anwesende wurden Anna Over und Stefan Simons mit einem kleinen Präsent geehrt.

Spatenstich für Erweiterung der Kindertagesstätte in Roßbach

Damit es auch in Zukunft ausreichende Kita-Plätze in Roßbach gibt, wird die bestehende Kindertagesstätte „Im Zwergenreich“ erweitert. Die vorhandene drei Gruppen Einrichtung wird auf vier Gruppen erweitert, die drei Anbauten erforderlich machen. Zusätzlich erfolgen räumliche Änderungen und Umbauten im Bestandsgebäude.
Ortsbürgermeister Thomas Boden konnte Landrat Achim Hallerbach, Bürgermeister Hans-Werner Breithausen, die Kindergartenleiterin Tina Kurtscheidt und andere zum symbolischen Spatenstich begrüßen. Sie wurden hierbei von Kindern der Kindertagesstätte „unterstützt“.
Bis es zum Spatenstich kommen konnte, durchliefen die Planungen
einen mehrjährigen Abwägungsprozess im Gemeinderat.

Jürgen Klein stellt die Planung im Sommer 22 vor.
v.l.: Jürgen Klein, Landrat Achim Hallerbach, Tina Kurtscheid, Kirsten Heumann, Ortsbürgermeister Thomas Boden

Hier wurden Alternativen und Kostenreduzierungen diskutiert, ein Neubau erwogen und wieder verworfen. Man tat sich mit diesem Projekt nicht leicht, da es sich mit geplanten 1,6 Mio.€ Baukosten um die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde Roßbach handelt. An Zuschüssen kann die Gemeinde mit 0,340 Mio. € vom Land und 0,105 Mio.€ vom Kreis rechnen. Bei allen Beratungen wurde immer wieder deutlich: An der Notwendigkeit der Investition bestand kein Zweifel.
„Mit dem Eigenanteil der Gemeinde, der über Kredite finanziert werden muss, sind wir an die Grenzen unserer finanziellen Leistungsfähigkeit gegangen. Weitere größere Investitionen sind damit auf Jahre blockiert“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden. Der Gemeinderat war aber der Meinung, dass es hierzu keine Alternative gibt. Die Gemeinde investiere mit dieser Baumaßnahme in die Zukunft. „Denn mit ausreichend attraktiven Kita-Plätzen bleibt unsere Gemeinde für Familien interessant“, so der Ortsbürgermeister. „Ihr seid die Zukunft und die wichtigsten Mitbürger!“ Er sprach damit die anwesenden Kinder direkt an.
Sorgen bereitet der Gemeinde die doch sehr schwierigen
bauwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Gerade in der Baubranche war und ist mit erheblichen Kostensteigerungen zu rechnen. Daher hat das Architekturbüro JKL mit der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach bereits 22 von 23 Gewerke ausgeschrieben und die Aufträge vergeben. So will man so schnell als möglich Sicherheit über die voraussichtlichen Kosten haben. Es zeichnet sich ab, dass diese ca. 30 % über den geplanten Kosten liegen.

„Hoffen wir, dass der Verlauf der Baumaßnahme ohne größere
Komplikationen vonstattengeht. Ich persönlich bin zuversichtlich, da wir mit dem Architekturbüro JKL ein gutes Büro an unserer Seite haben“, so der Ortsbürgermeister.
Nun sollen die Bauarbeiten auch so schnell als möglich beendet sein,
damit die Kinder in ihr neues Zwergenreich einziehen können.
Abschließend bedankte sich der Ortsbürgermeister bei allen, die die
Gemeinde bei den Vorbereitungen zur Realisierung des Bauvorhabens unterstützt haben.

große und kleine Unterstützung beim Spatenstich

Unterstützt von Kindern der Kita „Im Zwergenreich“ trafen sich zum
symbolischen Spatenstich: v.r.n.l.: Landrat Achim Hallerbach,
Bürgermeister Hans-Werner Breithausen, Tiefbauunternehmer Jürgen Hardt, Ortsbürgermeister Thomas Boden, Frau … Born und Herr Stein von der Bauabteilung der Verbandsgemeinde, Frau Maurer von der Trägergesellschaft Kita GmbH, Sven Linnig, Tiefbauunternehmen Hardt, Kita Leiterin Tina Kurtscheidt und Architekt Jürgen Klein vom Architekturbüro JKL, Neuwied.