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Gute Nachrichten in der Gemeinderatssitzung Roßbach

Die Um- und Erweiterungsbauarbeiten an der Kindestagesstätte „Im Zwergenreich“ standen wieder im Mittelpunkt der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde Roßbach. Vor der Sitzung traf sich der Gemeinderat an der Baustelle, um sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten zu informieren. Architekt Jürgen Klein und Frau Annette Born, von der Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf-Waldbreitbach, konnten hierbei berichten, dass die Maßnahme zeitlich wie auch kostenmäßig im Wesentlichen „im Plan“ liege.

In der Sitzung schlossen sich dann die beiden letzten Auftragsvergaben zum Projekt an. Die Außenanlagen und die Möblierung wurden einstimmig an die jeweils wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Die Summe beider Vergaben lagen mit ca.   2.000,–€ nur geringfügig über den kalkulierten Kosten. Ortsbürgermeister Thomas Boden berichtete, dass auch die Eltern der KitaKinder am 17. Juli um 19.30 Uhr in der Wiedhalle über den Fortgang der Baumaßnahme informiert werden.

Weiterhin stand eine Anpassung der Hauptsatzung bezüglich der Schriftführertätigkeit in Ausschusssitzungen auf der Agenda. Der Rat schlosssich dem Änderungsvorschlag einstimmig an.

Ortsbürgermeister Thomas Boden hatte dann noch einige Berichtspunkte: Zwischenzeitlich sei dieGenehmigung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 2023 durch die Aufsichtsbehörde eingegangen. Die Veröffentlichung der Satzung sei bereits erfolgt. Die Einweihung des Kolpinghauses Reifert findet am Sonntag, 16, Juli, statt. Die Feierlichkeiten beginnen um 11 Uhr. Erfreuliche Nachrichten gab es auch vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Für ein klimaangepasstes Waldmanagement erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 21.000 €. Die Bürger warten auf den Glasfaserausbau in der Ortsgemeinde. Der Ausbaustart ist laut Projektmanagement der Firma für den Juli 2024 vorgesehen.

Abschließend hatte der Ortsbürgermeister noch ein paar erfreuliche Informationen zur Infrastruktur des Ortes. Im ehemaligen Kaufhaus Hasbach hat ein „Handygeschäft“ eröffnet, ein großes Hotel im Ort wird im Frühherbst wiedereröffnet und Roßbach erhält, wie die Gemeinde Kurtscheid, voraussichtlich einen „Tante M Shop“. „Damit wird Stück für Stück die Infrastruktur in der Gemeinde Roßbach wieder ein wenig verbessert.“, so der Ortsbürgermeister abschließend.  

Haushalt der Gemeinde Roßbach wird erneut beraten und die Steuerhebesätze angehoben

In der letzten Ratssitzung der Gemeine Roßbach ging es wieder einmal schwerpunktmäßig um die Gemeindefinanzen. Zu Beginn der Sitzung hatte Ortsbürgermeister Thomas Boden die undankbare Pflicht, dem Gemeinderat die Auflagen der Kommunalaufsicht zum Haushaltsentwurf 2023 vorzutragen. Bei einem Minus von 271.000 € versagte die Kommunalaufsicht die Genehmigung und forderte Nachbesserungen. Diese wurden in einen weiteren Entwurf des Haushalts eingearbeitet und dem Gemeinderat vorgelegt. Ansatzreduzierungen und Mehreinnahmen lassen das Minus um 146.000 € auf 125.000 € sinken. Die „bittere Pille“ hierbei ist, dass dies unter anderem nur mit der Erhöhung der Steuerhebesätze möglich ist. Das Ergebnis der intensiven Beratung und des knappen Abstimmungsergebnisses: Der Hebesatz der Grundsteuer B wird auf 520 v.H.,derGewerbesteuerhebesatz auf 400 v.H. und die Grundsteuer A auf 380 v. H. angehoben. Auch dieHundesteuer blieb nicht verschont. Die Sätze steigen um jeweils 20 € für den ersten, den zweiten und jeden weiteren Hund. Aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahren geht man so bis zum Jahresende von einem nahezu ausgeglichenen Rechnungsergebnis aus.

Die Vorgaben der Landesregierung an den Haushaltsausgleich sind wesentlich strenger geworden. So hofft der Gemeinderat aber mit dem beschlossenen Maßnahmenpaket und Anhebung der Steuerhebesätzedie Genehmigung zum Haushalt 2023 zu erhalten. „Ansonsten“, so wiederholt Ortsbürgermeister Thomas Boden das immer wieder vorgetragenen Szenario, „ist die Gemeinde handlungsunfähig“ und zeigt die entsprechenden Konsequenzen auf.

Des Weiteren wurde vom Gemeinderat einstimmig die geringfügige Anpassung der Satzung zur Erhebung von wiederkehrenden Beiträgen an die aktuelle Rechtsprechung beschlossen. In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, die Entwurfsplanungen zum Ausbau der Straße Am See“ im Ortsteil Lache entsprechend derbestehenden Gemeinderatsbeschlüsse fortzuschreiben.

Als neues Mitglied für den Ausschuss „Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit“ wurde Michael Stühn einstimmig gewählt.

Ortsbürgermeister Thomas Boden informierte weiterhin, dass aufgrund der Straßen und Kanalbauarbeiten der Wirtschaftsweg zwischen den Ortsteilen Reifert und Spreitchen vom 12.05.2023 bis 30.04.2024 vollständig gesperrt werden muss. In diesem Zusammenhang berichtete er auch über den Fortgang der Erschließung des Baugebietes „Auf’m Scheuerchenskopf“.

In Roßbach hat man vermehrt Stromausfälle zu verzeichnen. Die Syna hat sich dem Problem angenommen und verlegt zur Stabilisierung des Stromnetzes unterirdisch neue Stromkabel vom Michaelshof bis nach Oberbuchenau und über die Wiedtalstraße bis hin zur Brückenstraße. Zum Abschluss der Sitzung konnte der Vorsitzende noch den Termin für die Einweihung des Kolpinghauses in Reifert bekanntgeben: Am Sonntag 16. Juli 2023, ab 11 Uhr soll unter Federführung der Dorfgemeinschaft Reifert eine kleine Feierlichkeit vor Ort stattfinden.

Baumflanzaktion

Baumallee in Roßbach entlang der Neuwiese neu gepflanzt

Die Baumpflanzaktion entlang des beliebten Wanderweges in Roßbach, In der Neuwiese, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Hiervon überzeugten sich Ortsbürgermeister Thomas Boden mit Revierförster Gregor Nassen, Frau Schröer vom Naturpark Rhein-Westerwald, sowie die ausführende Firma, Baumschule Harald Zimmermann, Neustadt-Niederetscheid vor Ort. Insgesamt wurden 40 neue Bäume gepflanzt. Dies wurde notwendig, da die bisherigen Eschen durch einen aus Ostasien eingewanderten aggressiven Schlauchpilz mit dem harmlos klingenden Namen „Falsches Weißes Stengelbecherchen“. befallen waren, so Revierförster Gregor Nassen. Dies beeinträchtigte die Verkehrssicherheit der Bäume. Die Baumfäll– und Forstarbeiten begannen zu Beginn des Jahres. Anschließend wurden 40 junge Bäume entlang des Wirtschafts- und Wanderweges gepflanzt. Hierbei wurde darauf geachtet, dass keine Monokultur entsteht. Den Wanderweg zieren nun verschiedene Baumarten wie Kastanien, Walnussbäume, Eichen und Kirchbäume.

Der geplante Kostenrahmen von 12.560,–€ wurde weitestgehend eingehalten. Das Land förderte die Maßnahme über den Naturpark Rhein-Westerwald mit 80 %. Der Schlussverwendungsnachweis wurde durch die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach termingerecht eingereicht. Die zugesagte Förderung ist bereits eingegangen“ freut sich Ortsbürgermeister Thomas Boden und bedankte sich beim Naturpark „Rhein-Westerwald“, Revierförster Nassen mit seinen Mitarbeitern und der Baumschule Zimmermann für die reibungslose Abwicklung der Maßnahme. Die Gemeinde will noch mit kleinen Erläuterungstafeln über die verschiedenen Baumarten informieren. Aber nur, wenn die Kosten für die Gemeinde im Rahmen bleiben“, so der Ortsbürgermeister.

 

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Baumflanzaktion
Foto: Jörg Gries

 

 

 

 

 

 

 

 

Überzeugten sich von der erfolgreich abgeschlossene Naturpark Maßnahme in Roßbach, „In der Neuwiese“:Revierförster Gregor Nassen, Frau Schröer vom Naturpark „Rhein.-Westerwald“, Ortsbürgermeister Thomas Boden und die ausführende Baumschule Zimmermann.

Straßenreinigung vor dem Event „WIEDer ins TAL“ am 21. Mai 2023

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

der Frühjahrsputz ist im vollen Gange. Viele Vorgärten und Flächen können bereits mit einem sauberen Anblick glänzen. Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass auch die Straßen- und Gehwegreinigung eine Aufgabe der jeweiligen Grundstückseigentümer ist. Auch die öffentlichen Straßen und Gehwege sollten sauber sein, weshalb jeder Grundstückseigentümer den Gehweg vor seiner Tür immer im Auge haben sollte.

Die Verpflichtung zur Gehwegreinigung ergibt sich aus der Satzung über die Reinigung der öffentlichen Straßen der Gemeinde Roßbach vom 21.03.2005. Hiernach ist jeder Grundstückseigentümer verpflichtet die Gehwege vor seinem Haus einmal wöchentlich zu reinigen. Zur Reinigung gehörtdas Entfernen von Schmutz, Unrat, Papier, Laub, Unkrautusw. und das Kehren der Straßenrinnen.


Die Reinigungspflicht besteht das ganze Jahr und gilt sowohl in der Gemeinde als auch in allen Ortsteilen. In den Ortsteilen ohne Gehweg erstreckt sich die Reinigungspflicht auf einen Teil der Fahrbahnen.

Diese Verpflichtung besteht auch für die gemeindlichen Grundstücke. Wir sind bemüht auch selbst diese Verpflichtung einzuhalten. Wenn Sie den Eindruck haben, die Gemeinde würde der Straßenreinigung bei einem gemeindlichen Grundstück in Ihrer Nachbarschaft nicht nachkommen, rufen Sie mich an, Telefon 0151/42530085 oder schicken Sie eine Mail an t.boden [at] rossbach-wied [dot] de.

Um es aber auch noch einmal klar zu sagen: Der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger erfüllt die Reinigungspflicht ganz selbstverständlich und gewissenhaft. Mehr noch: Einige Anwohner pflegen und reinigen darüber hinaus gemeindliche (Grün)-Flächen in ihrer Nachbarschaft. gerne und unentgeltlich. Hierfür möchte ich mich im Namen der Gemeinde einmal recht herzlich bedanken!

Abschließend noch einmal die Bitte: Kommen Sie der Reinigungspflicht nach, denn jeder von uns möchte gerne in einem sauberen Umfeld leben.

Ihr/Euer

Thomas Boden

Ortsbürgermeister

Waldbegehung OG Roßbach

Frosteinrichtungswerk der Gemeinde Roßbach wird aufgestellt

Mitglieder des Gemeinderates Roßbach verschafftensich bei einer Waldbegehung einen Eindruck vom Zustand des Gemeindewaldes. Sie wurden hierbei fachmännisch vom Leiter des Forstamtes Dierdorf, Uwe Hoffmann, Revierförster Gregor Nassen und demReferatsleiter Forsteinrichtung, Jürgen Dietz begleitet.

Anlass der Begehung war die anstehende vorzeitige Neuaufstellung der Forsteinrichtung, aufgrund der klimawandelbedingten Waldschäden in den vergangenen Jahren. Kern des Forsteinrichtungswerks ist eine Inventarisierung der Waldflächen und eine Planung für die Pflege des Bestands, die Holzentnahme und die erforderliche Wiederbewaldung. Dieses Werk wird zurzeit durch die Zentralstelle der Forstverwaltungerstellt und hat einen Planungszeitraum von 10 Jahren.

Die anwesenden Förster erläuterten die zurzeitbestehenden Herausforderungen. Generell zeichnet sich der Roßbacher Gemeindewald mit vielen Steillagen, Premiumwanderwegen und einem oft schwer zugänglichen Holzbestand aus. Daher ist es nicht einfach den Naturschutz, Bodenschutz und Klimaschutz mit erträglichen wirtschaftlichen Zielen in Einklang zu bringen. Der Borkenkäfer hat bei den Fichten erkennbare Schäden großflächig hinterlassen. Aber auch die Buche als „Mutter des Waldes“ bekommt auf den trockeneren Standorten zunehmend Probleme. Der Gemeindewald ist Mischwald. Er besteht zu fast drei Viertel aus Laubbäumen vor allem Eichen, Buchen und Hainbuchen. Häufigste Nadelbaumart ist die Douglasie. Fichten kommen nach den Hitze- und Dürrejahren nur noch auf drei Prozent der Fläche vor.

Der Plan sieht eine Risikostreuung durch weitere Mischung von Baumarten vor. Hierbei sei es wichtig aus den Erfahrungen der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen. Klar ist, so Revierförster Nassen, „wir setzen auf standortgerechte, arten- und strukturreiche Mischwälder. Im Rahmen der Waldflegesollen klimastabile Zukunftsbäume wie Eiche, Hainbuche oder Douglasie gefördert werden. Dort wo ein Generationenwechsel im Wald ansteht, ist vorgesehen die sich einstellende Naturverjüngung bei Bedarf durch Pflanzung weiterer hitze- und trockenheitsresistenterer Baumarten wie Edelkastanie, Linde oder Weißtanne zu ergänzen. „So helfen wir der Natur sich schneller an den Klimawandel anzupassen, als die Evolution dies machen würde“, erläutert Nassen das Konzept.

Waldbegehung OG Roßbach
Foto: Jörg Gries

Bei einer Waldbegehung entlang des Finkenbergs und des Maßbachtals erläuterten der Leiter des Forstamtes Dierdorf Uwe Hofmann, Revierförster Gregor Nassen und der Referatsleiter Forsteinrichtung, Jürgen Dietz, Ratsmitgliedern und Ortsbürgermeister Thomas Boden den Zustand des Gemeindewaldes und die Eckwerteeiner Bewirtschaftung für die nächsten 10 Jahre.

Wohnbauprojekt in Roßbach stand im Mittelpunkt am Seniorennachmittag

Turnusmäßig jeden 3. Freitag im Monat findet in Roßbach einvon der Gemeinde organisierte Seniorennachmittag statt. Im „Senioren-Caféin der „Alten Schule“ haben sich wiederzahlreiche Seniorinnen und Senioren bei Kaffee und frisch gebackenen Waffeln getroffen. Hierbei wurde auch über den Baufortschritt des Wohnbauprojekts „Michaelshof“ informiert.

Hierzu hatte die Gemeinde die Vertreterin der Vermarktungsagentur, Frau Alina Plag, eingeladen. Zu Beginn dankte Ortsbürgermeister Thomas Boden dem Investor Klockner, für sein finanzielles Engagement in Roßbach.

„Wir sind froh, dass Herr Klockner unsere Gemeinde als Ort für den Bau des „Michaelshof“ gewählt hat. Diesesortsbildprägende Gebäude wird nun einer sinnvollen wohnwirtschaftlichen, seniorengerechten Verwendung zugeführt, und dass an einer so zentralen Lage gleich neben der St. Michael Kirche“, so Boden.

Frau Plag gab anschließend eine Übersicht über den Baufortschritt. Voraussichtlich im Juni 2023 bestehe die Möglichkeit die Wohnungen im Michaelshof zu besichtigen.„Dies könne unter Umständen auch im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ stattfinden“, so Frau Plag.

Der Michaelshof besteht aus zwei Gebäuden mit 24 barrierefreien und altersgerechten Wohnungen, die jeweils über einen eigenen Aufzug verfügen. Jede dieser lichtdurchfluteten Wohnungen ist energetisch hocheffizient. Die Energieeinsparung erfolgt nach KfW Standard 55. Die Wohnungen sind in verschiedenen Größen verfügbar und die Nachfrage bereits sehr hoch. „Die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst ist ebenfalls gewährleistet“, so Frau Plag weiter.

Ebenfalls im Sommer soll ein „Auswahlverfahren der Bewerber“ stattfinden, so dass am Jahresende 2023 die ersten Bewohner in den „Michaelshof“ einziehen können.

Es gratulierten dem Ehepaar Heinz und Birgit Fasel zum 30jährigen Jubiläum „Roßbacher Hof“ , links MdL Ellen Demuth und rechts Ortsbürgermeister Thomas Boden

Gemeinde gratuliert zu 30 Jahren „Roßbacher Hof“

Es gratulierten dem Ehepaar Heinz und Birgit Fasel zum 30jährigen Jubiläum „Roßbacher Hof“ , links MdL Ellen Demuth und rechts Ortsbürgermeister Thomas Boden
Es gratulierten dem Ehepaar Heinz und Birgit Fasel zum 30jährigen Jubiläum „Roßbacher Hof“ , links MdL Ellen Demuth und rechts Ortsbürgermeister Thomas Boden

Neben vielen Gästen und zahlreichen Vereinen, wie dem SV Roßbach-Verscheid, der St. Hub. Schützenbruderschaft, der Karnevalsgesellschaft Roßbach gratulierten auch die Gemeinde Roßbach und MdL Ellen Demuth dem Ehepaar Heinz und Birgit Fasel zum 30-jährigen Bestehen der Gaststätte Roßbacher Hof. „Euer Haus ist heute mehr denn je eng mit dem Namen und dem Ort Roßbach verbunden“, so Ortsbürgermeister Thomas Boden. Bis heute werde hier gerne und viel gelacht, bei gutem Bier und leckerem Essen. Die Gaststätte dient auch für Vereinsversammlungen und Familienfeiern. „Immer wieder haben die Eheleute Fasel mit besonderen Aktionen, wie dem Oktoberfest, auch einen Beitrag zur Belebung des Ortes geleistet“, hob Ortsbürgermeister Thomas Boden die Bedeutung der Gaststätte für den Ort hervor.

G emeinderat Roßbach beschloss den Haushalt 2023

Haushalts- und finanzpolitische Fragen behandelte der Gemeinderat Roßbach in seiner jüngsten Sitzung. Hierbei bildete der Haushalt 2023 den Schwerpunkt der Beratungen.

 

Als erster Punkt beschäftigte sich der Rat mit dem Jahresabschluss 2021. Hierzu übernahm das älteste Ratsmitglied, Herbert Hecken, den Vorsitz im Gemeinderat. Ratsmitglied Gregor Krumscheid berichtete über die stattgefundene Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses, bei der der Jahresabschluss 2021 stichprobenartig überprüft wurde. Es ergaben sich keinerlei Beanstandungen, so dass der Gemeindespitze einstimmig Entlastung erteilt wurde.

Die Verwaltung informierte darüber hinaus den Gemeinderat über das Ergebnis der überörtlichen Prüfung des Rechnungs- und GemeindeprüfungsamtesNeuwied. Sie hatte die Haushaltswirtschaft der Gemeinde Roßbach der Haushaltsjahre 2017 bis 2021 überprüft. Die getroffenen Feststellungen wurden diskutiert und die Rückäußerungen besprochen.

Ein Schwerpunkt der Beratungen war dann der Haushalt 2023. „Wir sind stetig gezwungen zu Jahresbeginn im laufenden Ergebnishaushalt ein Minus auszuweisen. Ein Minus, welches viele unserer Wünsche und Planungen blockiert. Im laufenden Jahr versuchen wir dann bis zum Jahresende dieses Minus zu minimieren“, führte Ortsbürgermeister Thomas Boden in die Thematik ein.  Und dennoch sei die Lage in diesem Jahr noch etwas kritischer als in den vorangegangenen Jahren. Mit einen Jahresfehlbetrag von rund 271.000 € ist das Minushöher als in den vergangenen Jahren. Als Ursache wiederholte Boden die bekannten Faktoren: Die gestiegenen Energiekosten schlagen sich negativ auf die Haushaltsentwicklung nieder. Alleine für Heizung und Strom sind rund 94.000 € mehr etatisiert worden.Auch sind Verbands-, Kreis- und Grundschulumlage um 232.000 € gestiegen. Nicht zuletzt sind auch höhere Zinsaufwendungen aufgrund verstärkter Kreditaufnahmen in Höhe von rund 45.000 im Etat vorgesehen. Dies alles könne nicht durch gestiegene Steuereinnahmen in Höhe von rund 173.000 € und Schlüsselzuweisungen von rund 150.000 € gänzlich kompensiert werden.

Er warf aber auch einen Blick auf die Schuldenentwicklung: In diesem Jahr müssen voraussichtlich Kredite in Höhe 1,5 Mio.€ aufgenommen werden. Damit steigt der Schuldenstand auf rund 4 Mio.€. Auch hier seien die Gründe bekannt. Zum einen die erheblichen Investitionen in die Kindertagesstätte. In diesem Jahr sind Ausgaben von 1,2 Mio.€ etatisiert worden. Auch das Baugebiet „Auf’m Scheuerchen Kopfschlägt sich mit Baukosten in Höhe von 550.000 € sowie den Erschließungskosten im Investitionshaushalt nieder.Allerdings rechnet hier die Gemeinde durch den Verkauf von erschlossenen Baugrundstücken mit einer signifikanten Reduzierung der Verschuldung. Dies sei aber erst mittelfristig zu erreichen, so die Einschätzung von Ortsbürgermeister Thomas Boden. Der Stellv. Leiter der Finanzabteilung der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach, Werner Kröll, vertiefte seinerseits die die Zahlen des Haushalts mit weiteren Fakten. Als Konsequenz hielt man fest, dass im Laufe des Haushaltsjahres durch Einsparungen und Einnahmeverbesserungen das Rechnungsergebnis zum Jahresende reduziert werden müsse. Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf einstimmig zu.

 

Das Land Rhl.-Pf. hat ein Gesetz zur Entschuldungshilfe für Kommunen erlassen. Hier können unter bestimmten Voraussetzungen die Gemeinden etwas von ihren Liquiditäts– bzw. Kassenkrediten, nicht aber von denInvestitionskrediten, entschuldet werden. Da die Gemeinde diesbezüglich schon an einem kommunalen Entschuldungsprogramm teilnimmt, muss sie nun entscheiden, welcher dieser beiden Maßnahmen sie in Anspruch nehmen möchte. Dies kann, so Herr Kröll, abschließend erst entschieden werden, wenn entsprechende Verwaltungsvorschriften zu dem neuen Gesetz erlassen wurden. Die Verwaltung wurde daher einstimmig beauftragt, diese Prüfung vorzunehmen und die für Roßbach günstigste Variante zu wählen.

Nach einigen Informationen zur Pflanzaktion in der Neuwiese, dem Baufortschritt Kindertagesstätte und der Fertigstellung Kolpinghaus Reifert, wurden Fragen der Ratsmitglieder beantwortet.

Zahlreiche Helfer beim Roßbacher Frühjahrsputz

An der „Wiedhalle“ in Roßbach trafen sich, trotz Regens, zahlreiche Helfer zum diesjährigen „Frühjahrsputz“. Hinzu kamen noch Mitglieder der I. Mannschaft des SV Roßbach-Verscheid. In acht Gruppen wurde an Straßenrändern Müll gesammelt, Wanderwege freigeschnitten sowie Straßenlampen und Schilder gesäubert. Zum Abschluss trafen sich alle Helfer im Roßbacher Hof zum Eintopfessen.

Foto: Rudolph Boden

Aktion „Frühjahrsputz“ in Roßbach

Samstag, den 25. März 2023, ab 09.00 Uhr

Liebe Bürgerinnen und Bürger, in Roßbach heißt es wieder:

„Pädsche botze!“

Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder zu einer gemeinsamen Saubermach-Aktion treffen. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereinsmitglieder und Gruppen, die an einem sauberen Ort interessiert sind, laden wir dazu herzlich ein. Es gilt wieder Wanderwege, Anlagen, Straßenränder und Wiedufer von Unrat und Wildwuchs zu befreien.

Alle können mithelfen. Je mehr mit anpacken, desto mehr kann geleistet werden. Wir hoffen, dass viele Hände – Jung und Alt – mitwirken werden. Ausgestattet mit Harken, Besen, Mülltüten, Heckenscheren usw. treffen wir uns um 09.00 Uhr an der Wiedhalle. Hier werden dann die Arbeitsgruppen eingeteilt. Bitte bringt das nötige Handwerkzeug mit; nur ein Teil kann zur Verfügung gestellt werden. Nach getaner Arbeit werden alle Helferinnen und Helfer dann um 13.00 Uhr mit einem gemeinsamen Eintopfessen im Roßbacher Hof belohnt.

Ich freue mich, wenn viele mitmachen!

Euer Ortsbürgermeister
Thomas Boden